Winter in Rumänien: Gefährliche Eisschollen auf der Donau ? erstes Schiff bei Calarasi gesunken

 

In Rumänien stauen sich wegen der frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage derzeit die Eisschollen auf der Donau − bei Calarasi ist der Flusspegel deshalb schon erheblich gestiegen. Hier brach die Eisdecke am Wochenende auf, gewaltige Eisschollen lösten sich los, kollidierten flussabwärts mit Dutzenden Kleinbooten und zermalmten diese größtenteils. Mitgerissen wurden nach Angaben der rumänischen Behörden auch mehrere Schiffe, die hier vor Anker lagen − diese treiben nun manövrierunfähig auf dem Fluss. Nach Angaben der Lokalbehörden sank am Montagmorgen ein erstes Schiff bei Calarasi, ein zweites ist havariert und hat bereits Schieflage.

 Die Behörden sind zudem in erheblicher Sorge, weil zwei der von den Eisschollen mitgerissenen Schiffe mit Mineral- und Industrieöl beladen sind − ein eventuelles Leck könne nur allzu leicht eine Umweltkatastrophe bewirken, teilte der Präfekt von Calarasi, Emil Musat, dem Nachrichtensender Romania TV mit. Auch die Grenzpolizei Calarasi läuft Gefahr, ohne ihren Ponton zu bleiben − die Eisschollendecke treibt nämlich direkt auf ihn zu.

 Sowohl bei Calarasi als auch bei Galati ist die vereiste Donau von den Behörden für die Schifffahrt gesperrt worden.

 

Quelle: punkto.ro

 


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Winter in Rumänien: Eisschollen lähmen die Schifffahrt auf der Donau

 

Menschen und Fauna im Donaudelta von Winter betroffen

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Die Kältewelle, die seit Anfang Februar den kommerziellen Schiffsverkehr auf der Donau in Europa lähmt, weil mehrere Hundert Kilometer des Flusses von Eis bedeckt waren, wich seit Sonntag milderen Temperaturen und schafft damit neue Probleme. Schwimmende Eisschollen von einem halben bis einem Meter Dicke bedrohen vor allem in der Gegend um Belgrad Hunderte von kleineren Schiffen und Booten. Weil die Winter dort in den letzten Jahren nicht mehr so streng waren, ließ man diese aus Nachlässigkeit im Hafen, anstatt sie auszuwassern. Zahlreiche Boote, darunter auch ein schwimmendes Restaurant, wurden bereits zermalmt oder durch Kollisionen beschädigt. Ein Frachtschiff wurde von Eisschollen fortgerissen. Auch in Tulcea bedecken Eisschollen die Donau und behindern die Mobilität der im Donaudelta lebenden Menschen. Im Hafen von Tulcea zirkulieren seit drei Wochen Eisbrecher. Katastrophale Auswirkungen hat das Wetter auch auf die Fauna im Donaudelta. Zwischen Cap Midia und Periboina führte der sturmbedingte Wellengang zu starken Erosionen und überschwemmte das Schutzgebiet Grindul Chituc. Zahlreiche Wasservögel erlagen bereits der Kälte.

 

Quelle: ADZ - Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien


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Winter in Rumänien: Mehr als 100 Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten

 

In Rumänien haben die starken Schneefälle der letzten 24 Stunden erneut weite Teile des Landes lahm gelegt: Am Montagabend waren mehr als 100 Ortschaften in Süden und Zentrum des Landes komplett eingeschneit, der Kampf des Katastrophenschutzes, der Lokalbehörden und Armee gegen die Schneemassen geht in die Fortsetzung. Die Einsatzkräfte sind mittlerweile am Rande der Erschöpfung − mehr als 300 Retter des Bereitschaftdienstes SMURD, Gendarmen und Soldaten mussten nach Angaben des Innenministeriums bislang wegen Frostbeulen oder Unterkühlung in Krankenhäusern behandelt werden. In Scutelnici, Landeskreis Buzau, starb am Montag ein 60-jähriger Beamter der Lokalverwaltung, nachdem er den ganzen Tag über im Schnee unterwegs war, um den Einwohnern Lebensmittel und Trinkwasser zukommen zu lassen. Die Zahl der Kältetoten stieg mittlerweile auf 79.  

Mehr als 20 Nationalstraßen und über 100 Regionalstraßen waren am Dienstagmorgen gesperrt, rund eine Million Schüler aus 12 Landeskreisen sowie Bukarest haben heute schulfrei. Krisengebiete sind wieder einmal die Verwaltungsbezirke Vrancea und Buzau, wo die Lokalbehörden offensichtlich versagen.  

Das Olt-Tal ist zurzeit zwischen Ramnicu Sarat und Sibiu/Hermannstadt für den Verkehr gesperrt, nachdem auf der Strecke in den letzten 24 Stunden Dutzende Neuschneelawinen von den Berghängen heruntergingen. Auch der Bahnverkehr im Olt-Tal ist entsprechend gefährdet − am Montag wurde hier eine Zuggarnitur von einer Lawine erfasst, nach Angaben des Nachrichtensenders Romania TV schaufelten die Passagiere den zum Glück nur teilweise in den Schneemassen feststeckenden Zug stundenlang frei, um ihre Reise fortsetzen zu können. Am Dienstagmorgen waren 44 Züge annulliert. 

Allein in den letzten 24 Stunden wurden in Oradea rund 90 Zentimeter Neuschnee verzeichnet, in Oltenien, Muntenien und der südlichen Moldau wurden rund 80 Zentimeter gemessen, in Bukarest fielen binnen 24 Stunden rund 70 Zentimeter Neuschnee.

Ab Mittwoch hält laut einer Warnung der Metereologen in Rumänien erneut die klirrende Kälte Einzug − im Norden der Moldau ist am Mittwochmorgen mit minus 20 Grad zu rechnen, in Bukarest mit minus 13.

 

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Winter in Rumänien: Erbitterter Kampf gegen den Schnee

Hier finden Sie einen aktuellen Bericht der TV-Station ProTV!

 


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Winter in Rumänien: Erbitterter Kampf gegen den Schnee

In Rumänien steht der Sonntag ganz im Zeichen der Wetterwarnstufe Orange und des ununterbrochenen Kampfes gegen den Schnee, zumal in weiten Teilen des Landes neue massive Schneefälle eingesetzt haben. Das Verteidigungsministerium ließ am Samstag auf der am Vortag eingerichteten Luftbrücke in die Krisengebiete Vrancea, Buzau und Ialomita  Militärflugzeuge vom Typ C-27 J Spartan einsetzen, da witterungsbedingt weder Rettungs- noch Militärhubschrauber abheben konnten.

Die Zahl der Kältentoten stieg indes auf 68 − nach Angaben des Innenministeriums starben in den letzten 24 Stunden weitere 3 Menschen an Unterkühlung. 

Mehr als 10 Tonnen Lebensmittel, Trinkwasser und Arzneien konnte die Luftwaffe am Samstag in das südostrumänische Krisengebiet fliegen, wo zurzeit noch 36 Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten sind − 30 davon im Landeskreis Vrancea. 16 Ortschaften sind derzeit nach wie vor ohne Stromversorgung − davon 14 im Landeskreis Buzau, betroffen sind dabei mehr als 11.000 Einwohner. Gesperrt waren am Sonntag 7 Nationalstraßen und 81 Lokalstraßen. 

Der rumänische Wettterdienst warnt indes, dass sich das Schneegestöber heute ab 18.00 Uhr in weiten Teilen des Landes erheblich verschlimmern wird.

Quelle: punkto.ro


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Winter in Rumänien - laufende Berichterstattung im TV

 

Laufende Berichterstattung (Live) über den Winter in Rumänien im Fernsehen

=> in TV-Sender "b1"


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Regierungschef Ungureanu im Krisengebiet Vrancea - Südostrumänien

 

Regierungschef Ungureanu im Krisengebiet Vrancea - Südostrumänien => Bericht weiterlesen ...

Quelle: http://punkto.ro


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Winter in Rumänien - Beiträge des TV-Senders

 

Beiträge des TV-Senders "ProTV":

 

Winter am Schwarzen Meer in Bereich von Mamaia

 

An der Donau bei Galati und Braila

 

An der Bahnstrecker zwischen Faurei und Buzau (Bahnstrecke: Galati - Bukarest): Der Zug stand vom ab 6.2.2012 ca. 60 Stunden im Schnee; die Versorgung wurde über die Armee abgesichert.

 

 


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Unsere Reisen durch Rumänien - Foto des Tages: Winter in Rumänien - Februar 2012

 

 

Schnee-Räumarbeiten auf den Airport in Bukarest Otopeni am 5.2.2012. Es wurden alle Möglichkeiten genutzt, um den Flugverkehr innerhalb von Rumänien als auch ins Ausland aufrechtzuerhalten. So startete unser Flug mit nur ca. 30 min Verspätung.


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Unsere Reisen durch Rumänien - Foto des Tages: Winter in Rumänien - Februar 2012

 

 

Vom 2. Februar bis zum 5. Februar 2012 waren wir gemeinsam in Rumänien unterwegs. Auf Grund der außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse (Temperaturen bis -20 oC, Schneefall und starker Wind) gestaltete sich die Reise etwas anders als geplant. So war zum Bespiel die Straße von Gatali in Richtung Cuca auf einer Länger von ca. 25 km auf Grund von mehreren Schneeverwehungen voll gesperrt. Das Foto zeigt die Räumarbeiten am 4.2.2012 gegen 12.00 Uhr.


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